Ganz klar: Natürliches Mineralwasser
PlayPause
Slider

Wasser ist nicht gleich Wasser – Eine Reise durch die Welt des Wassers

Klarer Fakt: Wasser ist der absolute Klassiker unter den Durstlöschern. Es erfrischt, hat keine Kalorien und ist in vielen verschiedenen Arten und von vielen verschiedenen Marken verfügbar. Da könnte es doch eigentlich egal sein, welches man trinkt – oder? Ein weit verbreiteter Irrglaube! Denn Wasser ist nicht gleich Wasser. Jedes Wasser ist ein individuelles Naturprodukt – eben ein echtes Unikat.

 

Kommen Sie mit auf die Reise durch die Welt des Wassers!

Heilwasser wie unser Produkt Haaner Felsenquelle Heilwasser stammt, genau wie natürliches Mineralwasser, aus unterirdischen, vor Verunreinigung geschützten, ursprünglich reinen Wasservorkommen und enthält ebenso von Natur aus Mineralstoffe. Es muss direkt an der Quelle abgefüllt und verschlossen werden. Das Charakteristische für Heilwasser ist, wie schon sein Name vermuten lässt, seine heilende, lindernde und/oder vorbeugende Wirkung aufgrund seiner Mineralstoffe und Spurenelemente. Diese Wirkung muss wissenschaftlich nachgewiesen sein, damit die Quelle die erforderliche amtliche Zulassung erhält. Heilwasser fällt unter das Arzneimittelgesetz und muss daher sogar noch strengere Auflagen als natürliches Mineralwasser erfüllen. Dass das Produkt ordnungsgemäß abgefüllt, geprüft, gekennzeichnet und gelagert wird, wird regelmäßig von einer speziell für die Arzneimittelprüfung qualifizierten Person kontrolliert. Heilwasser kommt ohne die Anreicherung von zusätzlichen Inhaltsstoffen aus und bleibt so ein ganz natürliches Produkt.

Natürliches Mineralwasser wie das unserer Marken Haaner Felsenquelle und Bergische Waldquelle ist ein individuelles Naturprodukt. Es stammt aus einem unterirdischen, vor Verunreinigung geschützten Wasservorkommen und wird direkt an der Quelle abgefüllt und verschlossen. Von Natur aus enthält es wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente und übernimmt so eine ganz elementare Rolle in ernährungsphysiologischer Hinsicht. Natürliches Mineralwasser ist das einzige Lebensmittel in Deutschland, das einer amtlichen Anerkennung bedarf – allein diese Voraussetzung spricht für die zu 100 % gewährleistete Reinheit und Qualität des Produktes. Als rechtliche Grundlage bestimmt die Mineral- und Tafelwasserverordnung (MTVO) detailliert die Rahmenbedingungen eines natürlichen Mineralwassers. Strenge Kontrollen durch die Brunnenbetriebe, Behörden und unabhängige Labore – wie in unserem Fall das Institut Romeis – runden die Qualitätssicherung ab. Wo und wie das Mineralwasser unserer beiden Marken genau entsteht, können Sie übrigens hier nachlesen.

Auch Quellwasser stammt aus unterirdischen Wasserspeichern und wird direkt an der Quelle abgefüllt und verschlossen. Es unterliegt zwar der Mineral- und Tafelwasserverordnung (MTVO), wird jedoch nicht amtlich anerkannt. Es muss nicht die gleichen hohen Anforderungen in punkto Reinheit erfüllen wie natürliches Mineralwasser. Mit letzterem hat es allerdings gemein, dass nur wenige, schonende Behandlungsmethoden erlaubt sind. Ansonsten muss Quellwasser alle Kriterien erfüllen, die für Trinkwasser gelten. Wichtig zu wissen: Eine Flasche Quellwasser darf Wasser aus verschiedenen Quellen enthalten – damit ist seine Herkunft nicht zu 100 % transparent und eindeutig.

Tafelwasser gehört nicht zu den Naturprodukten. Es wird künstlich hergestellt – entweder aus Trinkwasser als Grundsubstanz und weiteren Zutaten wie Kohlensäure, Mineralstoffen, Sole und Meerwasser, oder aber als Gemisch aus verschiedenen Wasserarten und anderen Zutaten. Erlaubt ist die Mischung von Trinkwasser, Mineralwasser, Natursole und Meerwasser. Für die Mischungsverhältnisse gibt es keine gesetzlichen Vorgaben, es müssen aber die Anforderungen für Trinkwasser eingehalten werden. Tafelwasser darf in der Gastronomie – im Gegensatz zu natürlichem Mineralwasser – auch im Offenausschank angeboten werden.

Leitungswasser, auch Trinkwasser genannt, ist kein natürliches, sondern ein „technisches“ Produkt. Bei uns in Deutschland wird es zu etwa zwei Dritteln aus Grundwasser und zu etwa einem Drittel aus Oberflächenwasser (Flüsse, Seen, Talsperren) gewonnen. Zwangsläufig ist es Umwelteinflüssen ausgesetzt. Um alle Anforderungen, die in der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) geregelt sind, zu erfüllen, ist bei Leitungswasser oft eine chemische Aufbereitung notwendig: Dabei dürfen rund 90 verschiedene Zusatzstoffe und 9 Desinfektionsmethoden eingesetzt werden. Zur Desinfektion sind beispielsweise die Behandlung mit Ozon sowie die Beimischung von Chlor gängig. Der Trinkwasserversorger garantiert die Qualität des Trinkwassers bis zum Übergabepunkt, das heißt bis zur Einspeisung ins Rohrnetz, nicht bis zum Wasserhahn. Dafür ist der Eigentümer selbst verantwortlich. Während natürliches Mineralwasser mit natürlicher Reinheit überzeugt, ist Leitungswasser bzw. Trinkwasser „chemisch sauber“.

Auch wenn verschiedene Wässer auf den ersten Blick alle gleich zu sein scheinen: Wasser ist nicht gleich Wasser!  Mit unserer Wasserpyramide können Sie sich ein zusammenfassendes Bild von den Qualitätsunterschieden machen.

Natürliches Mineralwasser oder Leitungswasser? Die Unterschiede auf einen Blick

Natürliches Mineralwasser

Leitungswasser/Trinkwasser

Natürliches Produkt Technisches Produkt
Von Natur aus rein: Stammt aus unterirdischen, vor Verunreinigung geschützen Wasservorkommen. Nicht von Natur aus rein: Stammt zu etwa zwei Drittel aus Oberflächenwasser (Flüsse, Seen, Talsperren), ist nicht vor Verunreinigungen und Umwelteinflüssen geschützt.
Natürlicher Gehalt an Mineralien und Spurenelementen, je nach Quellgebiet variierend. Meistens eher mineralstoffarm.
Strenge Qualitätskontrollen, ständige Qualitätssicherung. Weniger umfassende Kontrollen.

Rechtliche Grundlage: Mineral- und Tafelwasserverordnung (MTVO).

Rechtliche Grundlage: Trinkwasserverordnung (TrinkwV).

Wird amtlich anerkannt. Wird amtlich nicht anerkannt.

Keine Aufbereitung erlaubt. (Ausnahme: Das Entfernen von Eisen, Schwefel und Mangan aus optischen Gründen sowie das Entfernen oder Zusetzen von Kohlensäure.)

Physikalische, chemische und mikrobiologische Aufbereitung und Reinigung mit Hilfe von rund 90 Zusatzstoffen und 9 Desinfektionsverfahren erlaubt und vielerorts notwendig, um trinkbar zu sein.

Gesundheitliche Unbedenklichkeit bis zum Öffnen der Flasche garantiert: Natürliches Mineralwasser wird direkt an der Quelle abgefüllt und verschlossen.

Gesundheitliche Unbedenklichkeit durch den Wasserversorger nur bis zum Hausanschluss garantiert: Ab dort mikrobiologische und chemische Risikofaktoren in der Hausinstallation möglich.

Große Auswahl aus über 500 verschiedenen Mineralwässern in Deutschland, jedes davon ein Unikat. Je Region dasselbe Leitungswasser, keine Auswahl für den Konsumenten.

Obwohl Mineralwasser also ein zu 100 % natürliches Produkt ist und Leitungswasser hingegen mit 90 Stoffen und Chemikalien behandelt werden darf, suggerieren Testberichte und Artikel immer wieder eine vermeintliche Überlegenheit des Leitungswassers: Zum Beispiel, dass Leitungswasser das am besten kontrollierte Lebensmittel sei. Oder, dass Leitungswasser aus dem Hahn immer bedenkenlos getrunken werden könne.

 

Auf der Website des Dialog Natürliches Mineralwasser – einer Initiative der deutschen Mineralbrunnen, zu der wir auch gehören – werden solche Mythen und Halbwahrheiten fundiert analysiert und widerlegt. Darüber hinaus bietet die Website aber auch zu aktuellen Themen wichtige Hintergrundinformationen und Stellungnahmen wie: Warum vermüllen PET-Flaschen der deutschen Mineralbrunnen nicht die Meere? Warum sind Wassersprudler nicht preisgünstig und hygienisch anspruchsvoll?

 

Informieren Sie sich jetzt über die wichtigsten Unterschiede zwischen Leitungs- und Mineralwasser.

Feedback

Unsere Marken und Produkte