Von Natur aus nachhaltig
Als traditionsbewusstes Familienunternehmen ist uns gutes Klima wichtig – im übertragenen, aber auch im konkreten Sinne. Daher engagieren wir uns für den Klima- und Umweltschutz; nachhaltiges Denken und Handeln ist fester Bestanteil unseres privaten wie unternehmerischen Alltags. Die natürliche Ressource Mineralwasser und ihre Herkunft zu schützen, ist nicht nur unsere Aufgabe sowie unsere Verantwortung, sondern zugleich eine Herzensangelegenheit – gestern, heute und morgen.
Beispiele für gelebten Klimaschutz im Unternehmensalltag:
- Kurze Transportwege dank regionaler Vermarktung
- Umweltfreundliche Glas-Mehrweggebinde
- Nutzung von Solarenergie durch Ausbau von Photovoltaik
- Wärmerückgewinnung in der Produktion
- Umstellung der Gabelstapler von Gas auf Elektro
- Umstellung auf LED-Beleuchtung
- Bereitstellung eines Jobrads für die Mitarbeiter/innen
- Ressourcenschonung durch Closed-Loop Ansatz bei Annahme und Wiederverwertung von PET-Flaschen
- Verantwortungsbewusste stoffliche Abfalltrennung zur Erhöhung der Recyclingquote
- Steigerung der Energieeffizienz durch Produktionsanlagendisposition
Gemeinsam wollen wir Schritt für Schritt in eine verantwortungsvolle Zukunft: Deswegen übernehmen wir neben diesen Maßnahmen auch Verantwortung für unsere Emissionen
Verantwortungsvoll in die Zukunft
Unser Unternehmen übernimmt Verantwortungen für die ausgestoßenen Emissionen. Das bedeutet, dass wir – ökologisch gesehen – auf kleinem Fuß leben und mit unserem CO2-Fußabdruck so wenig Spuren wie möglich hinterlassen. Daher setzen wir uns konkrete Reduktionsziele und entwickeln an unserem Standort verschiedene Maßnahmen, um unsere CO2-Emissionen aus eigener Kraft schrittweise zu verringern oder sogar ganz zu vermeiden. Dennoch können wir nicht alle Emissionen sofort vollständig reduzieren. Um unsere Verantwortung auch für das globale Klima wahrzunehmen, investieren wir daher in internationale Klimaschutzprojekte.
Unsere Klimaschutzprojekte
Unsere Klimaschutzprojekte leisten weltweit einen Beitrag für eine nachhaltigere Zukunft. Von der Wiederaufforstung über den Ausbau erneuerbarer Energien bis hin zum Schutz wertvoller Ökosysteme. Gemeinsam mit erfahrenen Partnern fördern wir Initiativen auf mehreren Kontinenten, um einen Klimabeitrag in Höhe unseres Co2-Fußabdruckes zu leisten und den Wandel zu einem klimafreundlicheren Leben aktiv voranzutreiben.

Waldschutz
Wälder spielen eine zentrale Rolle im globalen Klimaschutz. Sie speichern CO₂, bewahren die Artenvielfalt und sichern Lebensräume für Mensch und Natur. In Peru setzen wir uns gemeinsam mit ClimatePartner für den Erhalt eines bedrohten Amazonasgebietes in Madre de Dios ein, das nach internationalen Standards zertifiziert ist und zugleich lokale Entwicklung und nachhaltige Perspektiven fördert.

Wasserkraft
Ein Eckpfeiler des globalen Klimaschutzes ist die Wasserkraft. Durch sie wird erneuerbare Energie geliefert und fossile Quellen verdrängt. Gemeinsam mit ClimatePartner fördern wir in Brasilien das kompakte Wasserkraftwerk Santa Carolina im Bundesstaat Rio Grande do Sul und ein Projekt in Pitanga. Mit hoher Leistung im Megawatt-Bereich werden pro Jahr Tausende Tonnen CO₂ eingespart und lokale Arbeitsplätze geschaffen.

Wiedederaufforstung
Wiederaufforstung schafft einen natürlichen Kohlenstoffspeicher, entlastet bestehende Wälder und befriedigt den Bedarf an nachhaltigen Ressourcen. Daher bildet es einen Schlüsselbaustein für den globalen Klimaschutz. In Uganda fördern wir zusammen mit ClimatePartner das Projekt im Bukaleba Central Forest Reserve, das auf 2.000 Hektar degradiertes Land neu bepflanzt. Dadurch können jährlich rund 11.900 Tonnen CO₂ gespeichert und lokale Gemeinden wirtschaftlich gestärkt werden.

Windenergie
Als eine wichtige emissionsfreie Energiequelle ist Windenergie wichtiger Faktor beim weltweiten Klimaschutz. Kohlebasierte Energieerzeugung wird ersetzt und die regionale Versorgungssicherheit gefördert. Mit ClimatePartner unterstützen wir in der Provinz Hebei das Windkraftprojekt Haixing sowie ein weieres Projekt in Indien, die jährlich erhebliche CO₂-Mengen vermeiden und Jobs schaffen.
Um unseren CO2-Fußabdruck zu ermitteln, haben wir gemeinsamen mit unserem unabhängigen Klimaschutzpartner ClimatePartner aufwendige Berechnungen durchgeführt. Dabei wurde nicht nur das gesamte Unternehmen betrachtet, sondern natürlich auch die komplette Herstellungskette der Produkte. Erfahrt hier mehr über die Höhe unseres ermittelten CO2-Fußabdrucks.
Noch Fragen?
Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Wir sehen es als gesellschaftliche Verantwortung, unseren Teil zum Klimaschutz beizutragen. Unser Produkt Mineralwasser ist von Natur aus nachhaltig – diese natürliche Ressource zu schützen, ist unsere Mission. Nachhaltiges, klimafreundliches Handeln ist daher auch eine Investition in die Zukunft des Naturproduktes Mineralwasser. Ein verantwortungsbewusster ökologischer Fußabdruck ist ein elementarer Baustein im Gesamtgebilde.
Für die Erstellung eines CO2-Fußabdrucks wird zunächst der Status Quo ermittelt. Dabei werden drei Bereiche, sogenannte Scopes, ausgewertet.
- Scope 1 umfasst die direkten Emissionen, die aus der Gewinnung und Abfüllung resultieren oder zum Beispiel im Zusammenhang mit der Fahrzeugflotte stehen.
- Scope 2 deckt die indirekten Emissionen ab, die beispielsweise aus dem Stromverbrauch am Unternehmensstandort resultieren.
- Scope 3 umfasst eine Vielzahl von indirekten Emissionen, die entlang der gesamten Wertschöpfungskette anfallen: zum Beispiel Rohstoffe, Logistik, Geschäftsreisen oder Mitarbeiteranfahrt.
Für die verbleibenden und vorerst unvermeidbaren Emissionen übernehmen wir die Verantwortung: Wir gleichen diese Emissionen aus, indem wir ein zertifiziertes Klimaschutzprojekt in Madre de Dios (Peru) unterstützen.
Klimaschutzprojekte sparen nachweislich Treibhausgase ein und leisten einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der globalen Erwärmung. Zusätzlich fördern sie eine nachhaltige Entwicklung in den Projektländern, zum Beispiel durch die Verbesserung der Versorgung mit sauberem Trinkwasser, den Ausbau der lokalen Infrastruktur, die Schaffung von Arbeitsplätzen oder den Schutz der Biodiversität.
Einen weltweit anerkannten Maßstab, um diese positiven Effekte zu messen, bieten die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen. Diese 17 Ziele umfassen etwa die Bekämpfung von Armut und Hunger, die Förderung von Bildung oder die weltweite Verbreitung sauberer und erschwinglicher Energie. Jedes Klimaschutzprojekt aus dem ClimatePartner-Portfolio trägt zu mehreren dieser Ziele bei. Eine Auswahl weltweiter Klimaschutzprojekte mit Hintergrundinformationen, Bildern und Videos bietet die ClimateMap.
Klimaschutzprojekte müssen international anerkannte Standards erfüllen. Um die Einhaltung der Kriterien nachzuweisen, werden die Projekte nach strengen Kriterien zertifiziert und geprüft, zum Beispiel nach dem sogenannten „Gold Standard“ oder dem „Verified Carbon Standard“ (VCS).
Folgende vier Kriterien müssen von Projekten erfüllt werden, damit sie als Klimaschutzprojekt anerkannt werden:
1. Zusätzlichkeit
Nur Projekte, die auf zusätzliche Finanzmittel angewiesen sind, können als Klimaschutzprojekt zertifiziert werden. Projekte, die ohnehin wirtschaftlich sind und auch ohne diese Erlöse realisiert würden, erfüllen das Kriterium nicht und können nicht für den Ausgleich von CO2-Emissionen genutzt werden. Das Prinzip der Zusätzlichkeit ist eine der wichtigsten Anforderungen.
2. Ausschluss von Doppelzählungen
Die CO2-Einsparung darf nur einmal als solche gewertet und nicht bereits an anderer Stelle angerechnet werden. Das muss der Projektentwickler nachweisen. Zum Beispiel kann er eine Solaranlage in Deutschland nicht als Klimaschutzprojekt deklarieren, weil der Strom daraus bereits den nationalen Emissionsreduktionszielen zugeschrieben wird.
3. Dauerhaftigkeit
Die Emissionseinsparungen müssen dauerhaft erfolgen. Dieses Kriterium ist besonders für Aufforstungs- und Waldschutzprojekte wichtig: Bei diesen Projekten muss der Projektentwickler sicherstellen, dass die Waldflächen über mehrere Jahrzehnte bestehen werden, zum Beispiel mindestens für 30 Jahre oder mehr.
4. Regelmäßige Überprüfung durch unabhängige Dritte
Klimaschutzprojekte müssen in allen genannten Kriterien in regelmäßigen Abständen durch unabhängige Dritte wie TÜV, PwC (PricewaterhouseCoopers) oder SGS überprüft werden. Sie überwachen die Einhaltung der jeweiligen Standards und stellen rückwirkend die tatsächlich eingesparte CO2-Menge fest.
Es gibt verschiedene Gründe, warum Projekte in Entwicklungsländern besonders sinnvoll sind:
- Da sich Treibhausgasemissionen gleichmäßig in der Atmosphäre verteilen und beispielsweise CO2 eine Verweilzeit von über 120 Jahren hat, ist es für das Klima irrelevant, an welchem Ort Emissionen verursacht oder eingespart werden.
- Die CO2-Vermeidungskosten sind in Entwicklungsländern vergleichsweise niedrig. Das heißt, die CO2-Einsparung erfolgt wirtschaftlich effizienter als in Industrieländern.
- Zusätzlich zur Einsparung von CO2-Emissionen bringen Klimaschutzprojekte in Schwellen- und Entwicklungsländern weitere positive Entwicklungsbeiträge mit sich, zum Beispiel bessere gesundheitliche Bedingungen, neue Arbeitsplätze oder Bildungsangebote für die Bevölkerung in den Projektregionen.
- Der Transfer sauberer Technologien ermöglicht in den Projektregionen eine saubere Entwicklung und das „Überspringen“ klimaschädlicher Technologien.
Natürlich wollen wir auch Klimaschutzprojekte in unserer Region unterstützen und beispielsweise Aufforstungsprojekte im Bergischen Land umsetzen.
Die Zertifizierung eines Projektes als Klimaschutzprojekt setzt zwingend voraus, dass die vier Kriterien für Klimaschutzprojekte (Zusätzlichkeit, keine Doppelzählung von Einsparungen, dauerhafte Einsparung, unabhängige Prüfung) erfüllt werden.
Bei Projekten in der EU stellen insbesondere die Kriterien der Zusätzlichkeit und der Doppelzählung eine hohe Hürde für Projekte dar:
Das Kriterium der Zusätzlichkeit ist bei vielen Projekten in der EU deshalb nicht gegeben, weil bereits diverse Förderprogramme für den Ausbau erneuerbarer Energien oder die Steigerung von Energieeffizienz existieren: sie sorgen dafür, dass diese Projekte wirtschaftlich attraktiv sind.
Das Kriterium der Doppelzählung kann nur dann erfüllt werden, wenn sichergestellt wird, dass die Einsparung, die ein Projekt erzielt, nicht bereits an anderer Stelle angerechnet wird. Einsparungen, die in der EU erzielt werden, wirken sich in der Regel direkt positiv auf die nationale Treibhausgasbilanz eines Landes aus und tragen damit zur Erreichung der Klimaziele des jeweiligen Landes und der EU bei. Sie können deshalb nicht als zusätzliche Einsparung für den CO2-Ausgleich im Rahmen des freiwilligen Klimaschutzes zertifiziert werden.
Unsere Marken und Produkte
HAANER FELSENQUELLE
Haaner Felsenquelle, ein natürliches Mineralwasser mit Kohlensäure versetzt, zeichnet sich durch seine ausgewogene Mineralien-Komposition aus. Es ist daher besonders bekömmlich und schmeckt prickelnd frisch. Seit nunmehr 100 Jahren – seit 1909 – wird unsere Traditionsmarke Haaner Felsenquelle in Flaschen abgefüllt und verkauft.
BERGISCHE WALDQUELLE
Bergische Waldquelle ist ein weiches natürliches Mineralwasser ganz ohne Kohlensäure. Es hat einen sehr feinen und milden Geschmack, der sonst eher französischen Mineralwässern zugeschrieben wird. Der entscheidende Unterschied ist, dass die Bergische Waldquelle auf kurzen Transportwegen zu Ihnen kommt und nicht über hunderte Kilometer transportiert wird. Das schont die Umwelt und trägt aktiv zum Klimaschutz bei.


