Wasser ist nicht gleich Wasser.

Das Angebot an Wasser in den Getränkemärkten ist riesig: Doch nicht jede Flasche enthält hochwertiges natürliches Mineralwasser. Hinter dem attraktiven Etikett kann sich auch Quell- oder Tafelwasser verbergen. Man unterscheidet fünf Wassersorten. Welches Wasser sich wie nennen darf, regelt die Mineral- und Tafelwasserverordnung. Bei allen Wässern aus dem Hause Haaner Felsenquelle handelt es sich um hochwertige natürliche Mineralwässer, die frei von schädlichen Substanzen sind und eine einzigartige Reinheit und Qualität besitzen.

Man unterscheidet fünf Wasserarten:

Heilwasser

Heilwasser ist ein Sonderfall unter den natürlichen Mineralwässern. Durch seine besondere Kombination an Mineralstoffen besitzt es eine vorbeugende, lindernde oder heilende Wirkung, die anhand von wissenschaftlichen Untersuchungen belegt sein muss. Heilwasser unterliegt dem Arzneimittelgesetz und muss vom Bundesgesundheitsamt zugelassen werden.

Natürliches Mineralwasser

Natürliches Mineralwasser stammt aus einem unterirdischen, vor Verunreinigungen gut geschützten Wasservorkommen und muss direkt am Quellort abgefüllt werden. Mineralwasser ist das einzige amtlich anerkannte Lebensmittel in Deutschland. Das Anerkennungsverfahren umfasst über 200 geologische, chemische und mikrobiologische Untersuchungen. Die Mineral- und Tafelwasser-Verordnung (MTV) legt genau fest, was ein natürliches Mineralwasser ausmacht, wie es etikettiert und verpackt sein muss. Strenge Kontrollen garantieren dem Verbraucher außerdem eine gleichbleibende Qualität.

Quellwasser

Quellwasser stammt auch aus unterirdischen Wasservorkommen und muss am Quellort abgefüllt werden. In seiner Zusammensetzung muss es den Anforderungen entsprechen, die für Trinkwasser gelten. So zum Beispiel: geschmacklich neutral und kühl, nicht gesundheitsschädigend und mit einem Gehalt an gelösten mineralischen Stoffen in bestimmten Konzentrationen. Eine amtliche Anerkennung ist nicht erforderlich.

Tafelwasser

Tafelwasser wird industriell hergestellt und ist daher kein Naturprodukt. Es kann ein Gemisch aus verschiedenen Wasserarten und anderen Zutaten sein. Erlaubt sind die Mischung von Trinkwasser, Mineralwasser, Natursole, Meerwasser sowie die Zugabe von Mineralstoffen und Kohlensäure. Für die Mischungsverhältnisse gibt es keine gesetzlichen Vorschriften. Im Café oder Restaurant wird Tafelwasser meist aus großen Schankanlagen gezapft und im Glas serviert.

Trinkwasser

Trinkwasser (Leitungswasser) wird in Deutschland zu zwei Dritteln aus Grundwasser und zu einem Drittel aus Oberflächenwasser (Flüsse, Seen, Talsperren) gewonnen. Bevor es aus dem Wasserhahn kommen darf, muss es erst zu Trinkwasser aufbereitet (gereinigt) werden. Bei der Aufbereitung sind eine Vielzahl von Verfahren und chemischen Hilfsstoffen zugelassen. Die Trinkwasserverordnung regelt die Qualität des Trinkwassers. Die Vorschriften der Trinkwasserverordnung beziehen sich allerdings nur auf die Qualität des Wassers bis zum Abgabepunkt, das heißt bis zur Wasseruhr, nicht bis zum Wasserhahn im Privathaushalt. Hier können sich beispielsweise aus den Rohrleitungen noch Kupfer oder Blei einmischen.

 
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